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Spanischen Unis fehlt es an Initiative

Was kennzeichnet die Finanzierung von Eliteuniversitäten weltweit ? Sie verfügen zweifellos über mehr Geld als spanische Universitäten.

Entscheidend ist jedoch, wie sie dieses Geld – jenseits öffentlicher Subventionen – beschaffen.

Dabei sollte man zwei Aspekte betrachten:

Erstens die Studiengebühren, die ihre Studierenden zahlen und die deutlich höher sind als die der spanischen Studenten.

Es ist nicht sinnvoll, die derzeit in Spanien geltenden Gebühren so niedrig zu halten, da sie in den meisten Fällen nicht mehr als 20 % der Kosten der Hochschulen decken.

Der öffentliche Sektor will zwar jeden Studierenden dem die finanziellen Mittel fehlen, unterstützen, dennoch ist das der falsche Weg.

Der beste Weg, denjenigen zu helfen, die es wirklich brauchen, sind nicht niedrige Gebühren, sondern ein gutes Stipendien- und Darlehensprogramm.

Der zweite wichtige Aspekt ist die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft.

In dieser Hinsicht ist die Situation an den spanischen staatlichen Universitäten ziemlich ernüchternd – Die Präsenz von Unternehmen und Förderern ist an den besten Universitäten der Welt unerlässlich.

Scheinbar nicht so in Spanen – Warum kann Spanien nicht beispielsweise eine „Business School“ nach dem Namen „Said Business School“ haben, wie die in „Oxford“ ? …..

….. Oder aber über ein so imposantes Gebäude für seine juristische Fakultät verfügen wie die „Wasserstein Hall“ an der renommierten „Harvard Law School“ ?

Warum findet man keine Persönlichkeiten wie „Wafic Said“ oder „Bruce Wasserstein“, die zur Finanzierung und zur Steigerung des Niveaus spanischer Universitäten beitragen könnten ?

Die Blindheit vieler spanischer Akademiker gegenüber den Vorteilen der Integration von Unternehmen und prominenten Persönlichkeiten überrascht jeden Professor, der an diesen Spitzen-Universitäten gearbeitet hat.

Bild Quelle: expansion-es