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Telefonica baut massiv Stellen ab
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Die Gewerkschaft der Mitarbeiter von Telefónica fordert als Ausgleich für den geplanten Personalabbau eine Gehaltserhöhung von über 1,5 % und einen besseren Inflationsschutz.
Telefónica wird in 7 Unternehmen (18.000 Beschäftigte) zeitnah einen Personalabbauplan durchführen.
Telefónica kündigt mit staatlicher Unterstützung einen Plan zum Personalabbau in sieben Unternehmen an: „Unsere Position ist ganz klar – ABER: „Alles, was geschieht, muss mit Zustimmung der Gewerkschaft erfolgen.“
Die Gewerkschaft will sich nicht mit den Bedingungen der Abgänge zufriedengeben und strebt, wie schon bei den Massenentlassungen 2023, eine Erneuerung bzw. eine Verbesserung des Tarifvertrags an, der bis 2030 gilt.
Die Gewerkschaft fordert zwei Maßnahmen: eine Gehaltserhöhung von mehr als 1,5 % gemäß der vorherigen Vereinbarung sowie eine Klausel, die es ermöglicht, die Abfindung für die Beschäftigten des Konzerns bereits zur Hälfte der Vertragslaufzeit – und nicht wie bisher erst am Ende – an den Verbraucherpreisindex (VPI) anzupassen.
Da der Tarifvertrag für die wichtigsten Telefónica-Unternehmen bis Ende 2026 gilt, erscheint eine Regelung dieses Verhandlungspunktes durch eine Ergänzung zum bestehenden Tarifvertrag am sinnvollsten.
Ein weiteres Ziel der Gewerkschaft ist die Angleichung der Arbeitsbedingungen von Mitarbeitern, die nach 2011 eingestellt wurden, an die der davor eingestellten Mitarbeiter – ebenfalls eine langjährige Forderung der Gewerkschaft. …..

….. Im vergangenen Monat unterzeichnete die Gewerkschaft eine Sozialvereinbarung, die als Rahmen für diese Änderungen dienen soll, die die 25.000 Mitarbeiter des Konzerns in Spanien betreffen.
Die vorherige Vereinbarung enthielt beispielsweise eine Arbeitsplatzgarantie bis Ende 2026.
Bild Quelle: elmundo-es