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Verschuldung privater Haushalte sinkt

Das Ansteigen des Familieneinkommens – also der Anstieg der Gehälter und Renten parallel zum Anstieg der Inflation – hat es spanischen Familien nun ermöglicht, ihre Verschuldung im Verhältnis zu ihrem Eigenkapital auf 76,6 % zu senken, den niedrigsten Stand seit 2002 – So die aktualisierten Daten am Ende des dritten Quartals 2023, veröffentlicht gestern Mittwoch den 31. Januar 2024 von der Bank von Spanien.

Die Schuldenquote – die misst, wie hoch die Verschuldung im Verhältnis zum Eigenkapital ist – ist somit von 91,5 % zu Beginn des Jahres 2021 auf 76,6 % gesunken, ein Prozentsatz, der zudem deutlich unter dem Durchschnitt der Europäischen Union liegt (89 %).

Die Einkommensverbesserung – welche nicht zwangsläufig zu einem Anstieg der Kaufkraft führen muss, da sie ähnlich oder geringer als die Inflation ausfiel – hat aber eine „mildernde Wirkung“ und „hat den Anstieg des Prozentsatzes der verschuldeten Haushalte auf jeden Fall gestoppt.

Nach Schätzungen des „Family Financial Survey“ geben 11,2 % der Haushalte mehr als 40 % ihres Einkommens für die Miete aus.

Die Bank von Spanien hat eine Verbesserung des Bruttovermögens der privaten Haushalte festgestellt. …..

….. Wobei die Neubewertung bereits vorhandener Vermögenswerte eine nicht unwesentliche Rolle spielte.

Angesichts des Gewichts, das Immobilien im Vermögen der Spanier haben, hatte auch die „Neubewertung“ viel damit zu tun, dass das Vermögen der privaten Haushalte anstieg.

Bild Quelle: elmundo/es