Spanien Nachrichten

Wohnmobile führen erneut zu heftigen Beschwerden

Die anhaltende Präsenz von Dutzenden Wohnmobilen an der Mündung des „Río Torrox“ hat in den vergangenen Monaten erneut für Unmut bei Anwohnern der nahegelegenen Urbanisationen (rund um den Leuchtturm) gesorgt.

Laut einem Bericht der spanischen Tageszeitung „Diario SUR“ beklagen sie illegale Abwasserentsorgung, Vermüllung, die Nutzung des Naturraums als Toilette sowie mangelndes Eingreifen der Behörden.

Nach Angaben von Bewohnern stehen einzelne Fahrzeuge trotz geltender Vorschriften wochenlang im Flussbett.

Einer der Betroffenen, „Doug Fairchild“, hat seine Beschwerde an Diario SUR gerichtet – Er spricht von „mehr als 50 Wohnmobilen, die über lange Zeiträume im Flussbett stehen“, und kritisiert, dass „viele keine Toiletten haben und deshalb die Vegetation als WC nutzen“.

Aber selbst Fahrzeuge mit sanitären Einrichtungen müssten ihre Tanks regelmäßig entleeren – „und das geschieht in der Natur“, so „Fairchild“.

Besonders scharf äußert sich der Anwohner über fehlende abschreckende Maßnahmen.

„Es ist unglaublich, dass weder die Ortspolizei noch die Guardia Civil etwas unternehmen. …..

….. Und das obwohl sie alle paar Tage dort vorbeifahren“ und gar nicht umhin können die vielen Wohnmobile nicht zu sehen, so der Resident.

Er fordert nun endlich Lösungen vom Rathaus, um den aus seiner Sicht täglich stattfindenden „Missbrauch des Naturraums“ zu beenden.

Bild Quelle: costadelsol-es