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Red Eléctrica Führungskräfte müssen zurücktreten
- ND-es VOZPOPULI
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73 % der Spanier sind der Meinung, dass die Führungskräfte von Red Eléctrica zurücktreten sollten.
Die Regierung gibt an, fast alle von den Stromkonzernen angeforderten Daten erhalten zu haben, hat jedoch noch immer keine Erklärung dafür
abgegeben, warum das Netz zusammengebrochen ist.
73,5 % der Spanier sind der Meinung, dass ein Funktionär von Red Eléctrica zurücktreten sollte, wenn sich seine Verantwortung für den historischen Stromausfall vom vergangenen Montag als bestätigt herausstellen sollte.
Dies geht aus der jüngsten „Hamalgama Métrica“ Umfrage hervor – 18,7 % halten dies nicht für notwendig und 7,8 % wissen es nicht oder gaben keine Antwort.
Präsidentin des Unternehmens ist „Beatriz Corredor“, Anwältin und ehemalige Wohnungsbauministerin während der Regierung von José Luis Rodríguez Zapatero, die ihr Amt im Februar 2020 antrat.
Ihre Ernennung wurde von verschiedenen Seiten aufgrund ihrer mangelnden Erfahrung und Ausbildung im Energiesektor in Frage gestellt – Auch ihre Vergütung hat für Kontroversen gesorgt.
Laut Daten von 2024 erhält sie ein Jahresgehalt von 546.000 Euro, das sich aus einem Fixgehalt von 530.000 Euro und Zulagen in Höhe von 16.000 Euro zusammensetzt.
Nach dem Stromausfall brauchte Corredor 48 Stunden, um öffentlich Erklärungen abzugeben – Damit hat sie ihre „Inkompetenz“ letztlich nur noch bestätigt, so einhellig die spanische Presse.. …..

….. In ihren Erklärungen versicherte sie, das spanische Stromnetz sei „das beste der Welt“ und dass so etwas in Zukunft nie mehr passieren werde“.
Konkrete Angaben, wie die Regierung das verhindern wolle, machte sie allerdings nicht.
Obwohl die Regierung sie gegenüber der Öffentlichkeit nach wie vor unterstützt, so hat sie doch damit begonnen, ihre Fähigkeit dieses Amt zu bekleiden, in Frage zu stellen.
Bild Quelle: vozpopuli-es