Spanien Nachrichten
Sabotage - Kabeldiebstahl
- ND-es HUFFINGTONPOST
- Kriminalität
Die „Guardia Civil“ hat nun eine Untersuchung hinsichtlich eines Diebstahls von Kupferkabeln eingeleitet – Dieser geschah am vergangenen Sonntag gleich an mehreren Orten in der Provinz Toledo und hat das Hochgeschwindigkeitsnetz zwischen Madrid und Andalusien erheblich beeinträchtigt, wie Quellen aus dem Innenministerium gestern (Montag) mitteilten.
Mehr als 30 Zugverbindungen und über 10.000 Passagiere waren betroffen. Für Verkehrsminister Óscar Puente ist der Fall klar: „Sabotage“.
Sowohl die Guardia Civil als auch die Nationalpolizei stehen aktuell in ständigem Kontakt mit der Eisenbahninfrastrukturbehörde „ADIF“, um den Vorfall aufzuklären und die Verantwortlichen zu identifizieren, heißt
es aus Quellen des Innenministeriums.
Wobei man keineswegs vergessen darf, dass die Behörde schon seit Jahren über einen speziellen Plan zur Verhinderung von Kupferdiebstahl verfügt.
Nach Angaben des Verkehrsministeriums ereigneten sich die Kabel-Diebstähle in den Gemeinden „Los Yebenes“ (Kilometerpunkte 92/850 und 93/600) sowie in „Manzaneque“ (Kilometerpunkte 99/750, 101/400 und 102/200).
Gegenüber der Presse behauptete Puente, es habe sich um den Diebstahl „minderwertiger“ Kabel gehandelt – „Wer auch immer das getan hat, wusste, was er tat, denn es gibt an den Tatorten keine Kameras“ – „Wobei den Materialverlust im Vergleich zu dem enormen Schaden, dem man dem Image des Bahnwesens zugefügt hat, absolut vernachlässigt werden kann“ – „Ich würde es nicht Diebstahl sondern eher Sabotage“ nennen. …..

….. Konkret geht es um 150 Meter Kabel, fügte er hinzu. Tatsächlich schätzt er den Wert des gestohlenen Kupfers auf lediglich 1000 Euro.
Der Minister glaubt aufgrund der Tatsache, dass an diesem verlängerten Maiwochenende viele Reisende auf dem Weg nach Hause waren, nicht an einen Zufall – „Irgendjemand wollte dem Ansehen der Bahn ganz erheblichen Schaden zufügen“, so der Minister abschließend.
Bild Quelle: huffingtonpost-es