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Spanien und der "Bergbau"
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Berge, Strände, immergrüne Täler und charmante Dörfer, in denen Kultur und Gastronomie Geschichten erzählen, ohne Untertitel zu benötigen.
Doch es gibt noch eine andere Geschichte, die Asturien prägt und entdeckt werden will: sein industrielles und bergbauliches Erbe, eine Landschaft, die seit der Antike von Generationen von Asturiern geformt wurde, denn das Fürstentum Asturien war schon immer vom Bergbau geprägt.
Von prähistorischen Minen wie den Kupferminen von „Texeo“ (Riosa), die über 5.000 Jahre in Betrieb waren, bis hin zu den römischen Goldvorkommen im Westen, wo jahrhundertelang Gold abgebaut wurde, blickt Asturien auf ein reiches Bergbauerbe zurück, das Epochen, Mineralien und Techniken umfasst.
Wenn es ein Mineral gibt, das die jüngere Geschichte der Region prägt, dann ist es die Kohle, deren Untertagebau die Landschaft veränderte und ganze Gemeinschaften in den Flussbecken des „Nalón“ und „Caudal“ ernährte.
Diese Geschichte lässt sich noch heute an symbolträchtigen Orten erleben. Die Mine Sotón, ein Wahrzeichen des Kohlebergbaus, und das als Mustersiedlung für Arbeiter konzipierte Bergwerksdorf „Bustiello“ veranschaulichen die sozialen, kulturellen und technologischen Dimensionen des asturischen Bergbaus.
Doch Asturiens industrielles Erbe beschränkt sich nicht nur auf den Untergrund. …..

….. So gibt es ein Produktionserbe, welches sich im urbanen Gefüge und durch schwere Ingenieurleistungen entfaltet: die Tabakfabrik mitten in Gijón/Xixón; der Industriekomplex Arnáu (Castrillón), eingebettet in die Felsen; oder die Waffenfabrik Trubia (Oviedo), ein Symbol für die asturische Industrieentwicklung im 20. Jahrhundert.
Das industrielle Erbe lässt sich zudem auch zu Fuß erkunden. Die Grünzüge Fuso, Eo und Bear’s Trail verbinden die Bergbauvergangenheit mit Wanderwegen und außergewöhnlichen Landschaften und bieten so ein nachhaltiges Erlebnis, das Natur und Geschichte harmonisch miteinander vereint.
Bild Quelle: publico-es