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Spaniens "handwerkliche" Fischer

Eine „Dendrophyllia cornigera-Koralle“ in einem Aquarium (siehe Bild), bevor sie an die Costa Brava zurückgebracht wurde.

An der Costa Brava sind die Fischer wach geworden, sie haben gelernt, dass es enorm wichtig ist einen Teil ihres Fangs wieder dem Meer zurückzugeben.

Mit Hilfe von Wissenschaftlern treiben sie derzeit ein Pionierprojekt bezüglich der Wiederbesiedlung von Tiefseelebensräumen voran.

Diese Seeleute widmen sich der sogenannten „kleinen Kunst“, der sogenannten handwerklichen Fischerei – Eine der Techniken besteht im Einsatz von Netzen, die über den Grund des Wassers gezogen werden, um Fische und Schalentiere zu fangen.

Allerdings werden durch diese Art des Fischens auch etliche
Korallen vom Meeresboden weggeschwemmt, was deren Ökosysteme schwer schädigt.

In den letzten Jahren hat sich jedoch bei den Fischern ein
Paradigmenwechsel in ihrer Beziehung zur Natur vollzogen. …..

….. In Abstimmung mit dem Institut für Meereswissenschaften (ICM) des CSIC und in Zusammenarbeit mit dem WWF Spanien nehmen sie derzeit am Projekt „Life Ecorest“ teil, dessen Ziel es ist, Korallenriffe wiederherzustellen – So landet jede Koralle letztlich wieder im Meer, da wo sie hingehört.

Bild Quelle: publico-es / WWF Spanien