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Spanische Gastronomie will nachhaltiger werden
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In Spanien zeigt die Gastronomiebranche derzeit zunehmend Besorgnis hinsichtlich der globalen Umweltkrise. Dies spiegelt sich in zahlreichen Restaurants im ganzen Land wider, die verschiedene Maßnahmen und Initiativen umgesetzt haben, um sich dem ökologischen Wandel anzuschließen und ein umweltverträgliches Produktionsmodell einzuführen.
Zu den wichtigsten Akteuren in diesem Prozess zählt „Serunion“, eine Organisation, die sich für Umweltverantwortung in Kantinen, Betriebsrestaurants, Mensas usw. einsetzt.
Dank ihrer Arbeit konnten im vergangenen Jahr über 100 Betriebe die „AENOR-Nachhaltigkeitszertifizierung“ erhalten – Ein bedeutender Schritt hin zu ökologischer Nachhaltigkeit im Restaurantsektor.
„Serunion“ ist eine Organisation, die Lösungen für Betriebskantinen, Speisesäle und Restaurants anbietet, um sozial und ökologisch verantwortungsvolle Praktiken umzusetzen.
Jedes Jahr trägt Serunion dazu bei, dass zahlreiche dieser Betriebe die AENOR-Zertifizierung erhalten, die die Einhaltung umweltfreundlicher Standards in mehreren Schlüsselbereichen garantiert.
Diese Richtlinien reichen von der effizienten Nutzung von Energieressourcen wie Wasser, Gas und Strom bis hin zur Förderung von Initiativen, die gesunde und nachhaltige Konsumgewohnheiten unterstützen.
Im Jahr 2024 erreichten durch ihr Management insgesamt 115 Betriebskantinen und Restaurants die Zertifizierung – ein Zuwachs von 37 Einrichtungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. …..

….. In diesen Betrieben stammen über 55 % der Lieferanten aus dem Inland und zeichnen sich durch die Frische ihrer saisonalen und regionalen Produkte aus.
Dies fördert das Wachstum der lokalen Wirtschaft und gewährleistet gleichzeitig einen umweltfreundlichen Ansatz bei hohen Qualitätsstandards.
Darüber hinaus verwenden ihre Küchen durchschnittlich 30 % nachhaltig gefangene Meeresfrüchte , während der Anteil an Einwegartikeln lediglich 5 % beträgt.
Bild Quelle: 24noticias-es