Spanien Nachrichten
Zig Kilometer fahren aber dafür Sparen
- ND-es ELPAIS
- Allgemein
Nicht mehr als 300.000 Euro für eine Wohnung und nicht mehr als 1.000 Euro für die Miete zahlen – Dies ist es, was Tausende von Spaniern:innen sich derzeit vorgenommen haben, die in einer der Großstädte wie Madrid, Barcelona, Valencia oder Málaga festsitzen, da sich dort ihr Arbeitsplatz befindet.
In spanischen Großstädten sind die Preise hinsichtlich Miete oder Immobilienkauf förmlich explodiert.
Die steigenden Miet/Kauf Preise zwingen derzeit viele spanische Familien dazu, in Gebieten außerhalb des Stadtzentrums nach Wohnraum zu suchen – So María Matos, Forschungsleiterin und Sprecherin von Fotocasa.
Juan Ramón Prieto, Director of Operations bei der Immobilienagentur Solvia, stimmt diesem Trend zu: „Die Randgebiete oder sogar Gemeinden, die weiter von den Großstädten entfernt, aber gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden sind, gewinnen zunehmend gegenüber den Großstädten, was das Wohnen betrifft“.
Er fügt hinzu: „Es ist eine derzeit die einzige Option für diejenigen, welche nach erschwinglichem Wohnraum suchen, ohne sich „ZU WEIT“ vom Stadtzentrum zu entfernen.“
Doch es gibt auch Menschen, die sich nicht entscheiden können und sich letztlich sogar für einen Umzug in eine andere autonome Gemeinschaft entscheiden.
Für Personen, die in Madrid arbeiten, bieten sich dank der Hochgeschwindigkeitszüge zu den Provinzen Segovia, Valladolid, Cuenca, Toledo und Ciudad Real interessante Möglichkeiten. …..

….. So kann durch „Pendeln“ (Fahrtzeiten zwischen 30 und 60 Minuten) mit Renfe Avant-Zügen eine Menge Geld eingespart werden (zwischen 60 und 75 Prozent), heißt es in einer „Fotocasa-Analyse“.
Während in Madrid ein durchschnittliches Haus mit 80 Quadratmetern Wohnfläche 440.000 Euro kostet, beträgt der Preis in Segovia 160.000 Euro, in Toledo 140.000 Euro und in Ciudad Real 110.000 Euro.
Bild Quelle: elpais-es